Die Planung für das Waisenhaus und das Zentrum für die von uns langfristig betreuten Kinder und Jugendliche in Bangui geht weiter

Während unseres Aufenthaltes in Bangui im 2011 waren wir in der Lage, einige wichtige Ziele zu erreichen. So wurde nach langen Vorbereitungen „SO.SUI.BEN“ ein grosses Stück Bauland vom Staat zugesichert. Das 46 Hektar große Gelände befindet sich im PK29 ( ca. 29km von Bangui), einem der äußeren Stadtbezirke.

Dies alles ist von geräumigen Höfen umgeben, sowie einem großen Sportfeld, einem Gartengrundstück und einem Bauernhof zur Selbstverpflegung. Obwohl einige Formalitäten vor dem eigentlichen Baubeginn abgewickelt werden müssen, sind die wichtigsten Schritte bereits in die Wege geleitet worden. Auf dem Grundstück wurde bereits der 1. Spatenstich in Anwesenheit des Ministers gesetzt und von der lokalen Gemeinde und den zuständigen Regierungsangestellten genehmigt. Die Erteilung der erforderlichen Unterlagen wurde somit eingeleitet.

Durch den 2013 beginnenden rgerkrieg und die dadurch entstandene unsichere und gefährliche Lage, konnten wir bisher unsere Bauarbeiten nicht beginnen.

Der Krieg ist besonders für hilflose Kinder sehr gefährlich und brutal.

Ende 2013 musstenmtliche Freiwilligenhelfer vor Ort vom französischen Militär evakuiert werden. „SO.SUI.BEN“, arbeitet seither nur noch mit lokalen Fachleuten für die Betreuung der Kinder.

Die Sicherheitslage ist aktuell bedeutend besser geworden, sodass wir nun erneut Freiwilligenhelfer/ Praktikanten gefahrlos für die Arbeit vor Ort suchen können.

Hiermit fordern wir sie zur Mithilfe vor Ort auf. Bei Interesse melden Sie sich gerne bei uns oder geben Sie unsere Kontaktdaten an interessierte Personen weiter

SO.SUI.BEN wurde dazu bewegt, 2015 ein grosses Haus anzumieten. Kinder im alter von 4–16 Jahren haben dort die Möglichkeit sich sicher zu fühlen und in allen wichtigen Bereichen gefördert und gefordert zu werden. Vor allem die Fussballausbildung steht hierbei unter anderem im Fokus.

Im Zentrum haben sie ein sicheres zu Hause, genügend Nahrung, medizinische Versorgung, psychologische Betreuung, Bildung und ein vielversprechendes Sportangebot.

Im März 2017 sind die Kinder endlich in ihr neues zu Hause umgezogen. Mit viel Motivation und viel Elan, haben sie mit eigenen Händen freiwillig sich am Umzug beteiligt.